Ist die Verantwortung für Vorsorge bei Gemeinden/Bevölkerung verlorengegangen?

/ August 4, 2020

Für die Gemeinden wäre die Antwort: Nicht ganz!

Versorge geschieht in der Gemeinde dort, wo man es kennt, wie unter anderem bei Büro- und EDV Materialien, Erste Hilfe Koffer, Defibrillator, Papier, Streusplit, Müllsäcke, usw. und seit Corona auch bei Schutzmasken, Desinfektions- und Reinigungsmitteln.

Wie sieht es aber mit der Blackout Vorsorge in den Gemeinden aus? Was ist vorbereitet? Darüber machen sich immer mehr Bürgermeisterinnen, Bürgermeister zwar Gedanken, doch gehandelt wird in den meisten Fällen noch nicht.

Trotz der Erkenntnisse aus der Coronavirus Krise fehlen in vielen Gemeinden noch immer die Vorbereitungen zur Aufrechterhaltung folgender Infrastruktur Bereiche:

  • Einsatzzentrale
  • Notschlafstelle
  • Notrufkette
  • medizinische Versorgung
  • Wasser, Abwasser
  • Wärme
  • Lebensmittel
  • Kommunikation
  • Treibstoff
  • Blackout Ablaufplan mit örtlicher Organisation
  • Personalplan

Oft gibt es auch ein Informationsdefizit bei der Bevölkerung.

Wie wollen Einsatzleitung/Einsatzkräfte der Bevölkerung wirksam helfen, wenn kein Planwerk vorhanden und keine Maßnahmen vorbereitet sind? Diese erwarten sich Hilfe und werden diese auch einfordern.

Mit dem Wissen von Corona und unter Betrachtung der Auswirkungen eines Blackouts macht Vorsorge Sinn und ist wichtig. Mit einer ganzheitlichen, praxisorientierten, wirtschaftsoptimierten Blackout Vorsorge wissen Einsatzleitung und die Infrastruktur Verantwortlichen in Gemeinden bereits vorher, was zu tun ist. So können sie in der Krisensituation erfolgreich unterstützen und der Bevölkerung Sicherheit geben.

Denn Hilfe von den übergeordneten Behörden wird nicht möglich sein, wie die nach-stehende Grafik zeigt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Informationen zur Unterstützung spärlich sein werden, da die meisten Kommunikationswege nicht genutzt werden können.

Gesetzliche hierarchische Ebenen der Krisenverantwortung in Österreich

Laut Katastrophenschutzgesetz für die Sicherheit der Bevölkerung verantwortlich:

Bürgermeisterin, Bürgermeister

Auf Grund der Gegebenheiten liegt nicht nur die Verantwortung für die Hilfeleistung bei Bürgermeisterinnen/Bürgermeistern, sondern auch die Umsetzungsmaßnahmen ausschließlich in deren Händen.

Ausführung der administrativen und operativen Arbeiten beim Blackout

Helfer in der „Blackout NOT“!

Feuerwehr und Zivilschutz werden die zahlreichen Aufgaben, die anfallen, allein nicht bewältigen.

Erfolgreiches Handeln in der Blackout Phase wird erst durch das Zusammenwirken von Gemeinde, Feuerwehr, Bevölkerung erreicht. Dazu brauchen die Akteure ein vorbereitetes, ganzheitliches, praxisorientiertes Planwerk.

Eigenvorsorge Bevölkerung

Die Gemeinde kümmert sich um ihre Infrastruktur, die Feuerwehr sorgt für eine intakte Notruf-Alarmierungskette und für Handlungsfähigkeit und die informierte Bevölkerung hat sich mit Lebensmittel, Gebrauchsgegenständen eingedeckt.

Maßnahmen vor dem Blackout

  • Gemeinsam gut vorbereiten lässt sich die Blackout Situation gut meistern.
  • Den notwendigen Eigenbedarf vorher kaufen, denn so wie bei Corona sind Hamsterkäufer beim Blackout nicht möglich.
  • Nicht in der Krise planen – das ist zu spät!

Sie wollen eine Blackout Vorsorge in Ihrer Gemeinde? Kontaktieren Sie uns. Wir planen Ihre Sicherheit vor dem Blackout!