Blackout: Gemeinde Puch sorgt für die Bevölkerung vor!

Immer mehr Bürgermeisterinnen/Bürgermeister kommen der gesetzlichen Verpflichtung, einen Blackout Katastrophenschutzplan für ihre Gemeinde zu erstellen, nach. So auch die Gemeinde Puch bei Weiz.
Dort wurde auf Initiative der Frau Bürgermeister und des Gemeindevorstands das Projekt „Blackout Vorsorge mit SONNENSTROM“ von den Gemeindebediensteten der Verwaltung und des Bauhofs, dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr, den Verantwortlichen der Wasserverbände und Wassergenossenschaften, der Abwasserentsorgung und dem örtlichen Tankstellenbesitzer in Zusammenarbeit mit D.E.U.S. Consulting umgesetzt.
Puch gehört nun zu den ersten Gemeinden der Steiermark, die für ein Blackout-Szenario gerüstet ist, für funktionierende Infrastruktur sorgt und seiner Bevölkerung Hilfe anbietet!

Die Gefahr eines europaweiten Strom- und Infrastrukturausfalls („Blackout“) steigt seit Jahren massiv an.  Noch kann der sichere Betrieb des europäischen Stromverbundsystems mit den bestehenden Kraftwerken und deren Energievorrat, meist in Form fossiler Rohenergien, sowie mit den vorhandenen Stromnetzen sichergestellt werden. Wie lange dies noch der Fall ist, bleibt offen. Die Zukunft kann nicht „berechnet“ werden.

Viele Experten sind sich einig:

  • Ein Blackout ist ein wahrscheinliches Katastrophenszenario.
  • Die Frage lautet also nicht, OB, sondern WANN es dazu kommen wird.

Die Auswirkungen eines Blackouts wären für die Landwirtschaft, für Betriebe und für die Bevölkerung katastrophal. Das Chaos in den Gemeinden wäre fatal ohne entsprechende Maßnahmen.  Hilfe von außen, von übergeordneten Behörden, kann sich keine Gemeinde erwarten. Wer soll wem helfen, wenn alle 2.098 Gemeinden in Österreich die gleichen Probleme haben? Die einzige wirksame Hilfe ist die SELBSTHILFE in der Gemeinde. Die Verantwortlichen der Gemeinde Puch bei Weiz, die eine Blackout Vorsorge für die Bevölkerung erstellten, sind dafür ein großes Vorbild.

Chaos und Leid kann verhindert werden, weil die Gemeinde Puch für die Bevölkerung mit einem innovativen Katastrophenschutzplan, bei dem auch die erneuerbare Energie eingesetzt wird, vorgesorgte. Damit funktionieren bei einem Blackout weiterhin die Wasserversorgung, die Abwasserentsorgung, sowie die Wärmeversorgung der Nahwärme Puch. Gemeindeamt und Rüsthaus, die in dieser Krisensituation die Einsatzzentrale und Auskunftsstelle bilden, sind stromversorgt. Bei Bedarf ist auch die Errichtung einer Notunterkunft, sowie einer ambulanten Ordination möglich.

Ein Krisenstab nimmt Schadensmeldungen entgegen und koordiniert die Einsätze der verschiedenen Organisationen, um vorbeugende Hilfsmaßnahmen rechtzeitig zu tätigen und Schäden rasch zu beheben.

Ein Blackout Ratgeber wird aufgelegt, worin die Maßnahmen der Gemeinde aufgelistet sind. Auch Tipps für die Eigenvorsorge sind darin zu finden.

Die Gemeinde Puch bei Weiz rüstete sich zusammen mit D.E.U.S – Consulting für den Fall eines Blackouts und ist somit bestens vorbereitet.

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