Weiz: Blackout Vorsorgeplanung für die Bevölkerung mit SONNENSTROM

Weiz: Blackout Vorsorgeplanung für die Bevölkerung mit SONNENSTROM

Innovative Entwicklung für die Blackout Vorsorge

Erstmalig kommt in Österreich ein Blackout-resistenter Energiespeicher mit Photovoltaikanlage und einem multifunktionalen Energie-Management-System zum Einsatz. Diese Anlage ist im Bürogebäude des Innovationszentrums Weiz eingebaut und liefert SONNENSTROM im Alltag und bei einem Blackout. Mit nur EINEM Projekt hat man etwas für den Klimaschutz getan und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht!

Blackout Vorsorgeplanung notwendig?

Blackout – gibt es das überhaupt? Noch ist dieses Szenario nicht eingetreten, aber die Gefahren mehren sich. Die Wetterkapriolen wirken sich auch auf die Stromversorgung aus und täglich müssen in den Leitstellen der Übertragungsnetzbetreiber Maßnahmen ergriffen werden, damit es zu keinem Blackout kommt. Bis jetzt haben die Verantwortlichen die Herausforderungen sehr gut gemeistert.
Aber die Veränderung des Klimas wird immer spürbarer, die Unwetter treten immer häufiger an den verschiedensten Orten auf, sie werden immer heftiger und haben furchtbare Auswirkungen. Noch können Behörden, Organisationen, Nachbarn oder zentrale Stellen helfen, weil die heimgesuchten Gebiete regional begrenzt sind. Bei einem großflächigen Blackout ist dies nicht mehr möglich, denn dann sind alle 2.100 Gemeinden und die gesamte Bevölkerung in Österreich gleichzeitig betroffen. Hilfe von außen gibt es keine! Jede Gemeinde muss sich bei dieser Krise selbst helfen.
Trotz gesetzlicher Vorgaben und der sichtbaren Gefahrensignale erachtet noch kaum jemand eine Blackout Vorsorgeplanung als notwendig. Weiz ist eine Ausnahme und hat eine umfassende Blackout Vorsorgeplanung mit einer innovativen Entwicklung bereits umgesetzt.

Umfassende Blackout Vorsorgeplanung zum ersten Male in einer Stadt

Auf Initiative des Innovationszentrums Weiz wurde erstmals für eine Stadt in Österreich ein umfassender Blackout Vorsorgeplanplan in einer Zusammenarbeit von Innovationszentrum und Stadtgemeinde Weiz, Freiwilliger Feuerwehr, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Wärmeversorgung erstellt.
Die Projektziele waren: Bei einem Blackout Wasser aus der Leitung zu bekommen, WC benützen zu können, sogar mit Wärme versorgt zu sein und eine vorhandene Einsatzzentrale, die Anlaufstelle für die Bevölkerung ist.
Gemeinsam mit den örtlich Verantwortlichen von Freiwilliger Feuerwehr, Wasser, Abwasser und Wärme wurden unter dem Management des Innovationszentrums die IST Analysen durchgeführt. Bereits vorhandene Kraftwerke wurden erhoben und die etwaige Existenz von inselfähigen überprüft. Es folgte die Planung der Maßnahmen, die Ergebnisse wurden in Checklisten, im Projektbericht, in einer Projektpräsentation und im Bevölkerungs-Eigenvorsorge-Ratgeber dokumentiert.
Innerhalb von 4 Monaten wurde das Projekt abgeschlossen.
Weiz ist nun für ein Blackout gerüstet und hält die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Fernwärme aufrecht. Bei einem Blackout ist das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Weiz die Einsatzzentrale und gleichzeitig Informations- und Kommunikationsstelle für die Bevölkerung.

NEU: Vorsorgeplanung mit Blackout-resistentem Energiespeicher und Photovoltaikanlage

Parallel zur Blackout Vorsorgeplanung in der Stadt wurde ein Blackout-resistenter Energiespeicher mit Photovoltaikanlage und einem innovativen Energie-Management-System in Weiz von örtlichen Unternehmen entwickelt und im Innovationszentrum Weiz erstmals installiert.

Strom durch Eigenvorsorge

Mit einem Blackout resistenten Energiespeicher und einer Photovoltaikanlage hat man nun die Möglichkeit selbst vorzusorgen!

Im Innovationszentrum Weiz ist ein 15 kWh Blackout-resistenter Energiespeicher mit einer 20 kWp Photovoltaikanlage und einem multifunktionalen Energie Management System installiert.

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