Wer ist für ein „Blackout“ gewappnet?

Sind österreichische Unternehmer, Gemeinden für ein „Blackout“ gewappnet?

Mit Vorsorge besser durch die Krise

Die Gefahren eines großflächigen Ausfalls des Stromnetzes nehmen zu! Tritt ein solches Ereignis ein, dann gibt es keine Hilfe von außen, weil im Umkreis von hunderten Kilometern die Stromversorgung ausgefallen und damit fast die gesamte Infrastruktur zusammengebrochen ist! In dieser Situation kann sich nur jede Gemeinde / jedes Unternehmen selbst helfen. Ohne entsprechende Vorbereitung wird das sonst kaum möglich sein.
Es stehe außer Zweifel, dass Österreich mit einer überdurchschnittlich hohen Versorgungssicherheit zu den bestversorgten Ländern der Welt zählt. Faktum sei aber auch, dass das Risiko eines Blackouts durch unterschiedliche Einflüsse, wie z. B. dezentrale Erzeugungsstruktur, Aufbau eines Smart Grid (intelligentes Stromnetz mit Datennetz), großflächige Installation vom Smart Meter und technische Störungen, stark gestiegen ist und noch immer steigt.
Für unsere heutige stark energieabhängige Gesellschaft ist es erforderlich, sich auf eine Störungssituation der Stromversorgung vorzubereiten, beziehungsweise Vorkehrungen für ein gezieltes Handeln zu treffen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sich Unternehmer / Gemeinden rechtzeitig mit dem Thema Blackout auseinandersetzen, ihre MitarbeiterInnen / ihre Bevölkerung dafür sensibilisieren und entsprechende Vorbereitungen machen. Nur damit könnten Schäden reduziert und Leid gemildert werden.
Aber welches Unternehmen / welche Gemeinde hat auf Grund dieser Entwicklungen und Warnungen einen Blackout Schutz Plan mit Notstromversorgung schon erstellt oder sogar umgesetzt?

Maßnahmen zur Vorsorge

Technisch wäre es ja möglich, mit den vielen, vorhandenen, dezentralen Umweltkraftwerken einen Blackout Plan mit Notstromversorgung zu erstellen. Denn die Umweltkraftwerke, das sind unter anderem Photovoltaikanlagen mit Energiespeicher, können bei einem Ausfall des Stromnetzes zum einen Gebäude mit Strom versorgen, zum anderen lebenswichtige Infrastrukturen im Betrieb halten.


Gibt es dazu noch einen Blackout Ratgeber, mit Informationen zum Krisenmanagement, dann sind die Menschen

über die Maßnahmen der Gemeinde / Unternehmen und über die notwendige Eigenvorsorge informiert.
So könnten Gemeinden / Unternehmen die Bevölkerung / MitarbeiterInnen auf eine mögliche Krisensituation vorbereiten.

Resümee

Der Eintritt eines Blackouts mag sehr unwahrscheinlich sein, aber ausgeschlossen werden kann er nicht. Die Auswirkungen würden, sofern keine Vorsorge getroffen wird, jegliches Vorstellungsvermögen übersteigen und dazu führen können, dass das gesamte öffentliche Leben zusammenbricht. Nicht nur technische Fehler, Naturereignisse (Orkan, Eisregen etc.), sondern auch Störungen der Energiebilanz oder gezielte Angriffe Dritter können zu einem Blackout führen. Ohne Kenntnis der Ereignisse, welche zu einem Blackout geführt haben, ist eine gesicherte Prognose für den Zeitpunkt der Wiederversorgung unmöglich.
Eine verantwortliche Sicherheitspolitik, die vorausschaut und nicht zurück, wäre gefragt. Sie orientiert sich daran, was passieren könnte, nicht daran, was noch nicht bzw. erst passiert ist. Bezüglich Blackout Schutz Plan mit Notstromversorgung wird kaum etwas getan! Wahrscheinlich wird Österreich, Europa erst dann darüber nachzudenken beginnen, wenn irgendwo tatsächlich die Lichter ausgegangen sind. Oder finden sich doch Helfer, die die verborgene Gefahr erkennen und die Verantwortlichen zum Handeln animieren?

Auf jeden Fall ist es vernünftig, die Familie und sich selbst zu schützen:
Eigenvorsorge ergreifen, das hilft in der Not, beruhigt und gibt Sicherheit!

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