Blackout

Blackout

Plötzlich eintretende Dunkelheit. Autounfälle die nicht zu eruierende Opfer fordern. So rasant steigt man in „Blackout – Morgen ist es zu spät“ in das Geschehen ein, als an einem Morgen im Februar die Lichter ausgehen. Noch sind die Ausmaße dieses Stromausfalls nicht abzuschätzen und niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt wie lange dieser Zustand anhalten wird. Unser Leben ist in fast allen Bereichen elektronisch geregelt. Viele Dinge und Situationen, die uns selbstverständlich erscheinen, in denen wir gar nicht wahrnehmen wie sehr wir von einem funktionierenden Stromnetz abhängig sind, befinden sich plötzlich außer Betrieb. Und die Folgen sind verheerend…

Diesen Zustand schildert uns Marc Elsberg sehr realitätsnah und schockierend anschaulich.

Trotz einiger technischer Details, wird man immer weiter in die Handlung verstrickt und lebt vor allem mit dem Protagonisten Mazano mit, der aufgrund seines Wissens um fehlerhafte Befehle in den Smart Metern plötzlich verdächtigt wird, der Schuldige für dieses Blackout zu sein. Auch die Problematiken, die entstehen, all die neu auftretenden Sorgen, Konflikte und das Elend versteht Elsberg drastisch zu schildern.

Jeder sollte diese Lektüre lesen oder sich zumindest mit der Thematik ein wenig auseinandersetzen. Denn nach dem Lesen dieses Werks sieht man vieles anders, klarer. Man beginnt darüber nachzudenken, dass es eben nicht immer selbstverständlich ist, sich fließendem Wassers bedienen zu können, sich an ausreichend Lebensmitteln zu erfreuen, mit Autos fahren zu können, eine einwandfreie medizinische Versorgung zu haben oder Kommunikation durch die verschiedensten Kanäle zu bekommen. Und dies ist erst die Spitze des Eisbergs. Gedanken um eine Vorsorge entstehen. Für Gemeinden, aber auch für Privatpersonen. So ein Blackout kann uns alle betreffen, daher ist es wichtig, sich bereits heute damit auseinanderzusetzen.

Denn Morgen ist es zu spät.

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©t’inspiration

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